weibl. Schwarzer Bruellaffe

Hilfe für Primaten e.V.

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Schwarze Bruellaffen
Gibbons

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Gibbonauffangstation "Highland Farm" bei Mae Sot, Thailand

Die Gibbon- und Wildtierauffangstation "Highland Farm" nimmt Gibbons auf, die ehemals als Haustiere oder in Bars als Touristenattraktion (oft unter Drogen) gehalten wurden. Jetzt können die Tiere ein friedliches Leben in großzügigen Gehegen mit liebenswerter Fürsorge verbringen.

Der Lebensraum der Gibbons ist schon bedrohlich geschrumpft. Sie brauchen als monogam lebende Menschenaffenart ein großes Revier, ca. einen halben Quadratkilometer primären Regenwald pro Paar.

Die Jagd auf Gibbonfleisch und auf die Jungtiere für den illegalen Haustierhandel, sowie die Vernichtung des Regenwaldes dezimiert die Zahl der wilden Gibbons besorgniserregend. In Thailand soll es weniger als 5000 freilebende Gibbons geben ( inklusive Nationalparks).

Weißhandgibbonbabies

Als Babies sind Gibbons sehr süß und viele kaufen die auf dem Schwarzmarkt angebotenen und oft verletzten Tiere aus Mitleid und ohne darüber nachzudenken, daß sie damit die Wilderer in ihrem Tun bestätigen.

Wenn die "Haustier"-Gibbons aber in die Pubertät kommen werden sie oft eine Gefahr für die Familie, da sie sehr territorial sind und unberechenbar aggressiv gegenüber Menschen werden können. Auch stört ihr lautes Singen oft die Nachbarn. Gibbons werden wegen ihrer melodischen Duette auch oft als die "singenden Menschenaffen" bezeichnet.

Das unliebsam gewordene Haustier wird also "entsorgt", in winzige Käfige weggesperrt, getötet oder ausgewildert, wo es zwangsläufig verhungern muß.

Pharanee Deters mit Babies

Nur wenige haben das Glück auf die Highland Farm gebracht zu werden. In großen Gehegen und soweit es möglich ist mit einem Partner verpaart, können die Gibbons dort ein lebenswertes Leben weiterführen.

Die meisten Gibbons können auf Grund fehlender Gliedmaßen nicht mehr ausgewildert werden. Abgesehen davon, wie schwierig es sich gestalten kann ein Gibbonpaar auszuwildern, gibt es keinen Platz mehr in Thailands verbliebenen Regenwäldern, der vor Wilderern noch sicher ist.

Damit die Highland Farm noch weitere "gestrandete" Gibbons aufnehmen kann, ihnen großzügige Gehege bauen und eine gute Ernährung und medizinische Versorgung bieten kann, ist sie auf Ihre Spende angewiesen.

Soll Ihre Spende ausschließlich an die Gibbons der Highland Farm gehen, geben Sie bitte das Stichwort "Gibbons" mit an.

 

Charlie in seiner Schaukel